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Helme

Vertex Vent

für Höhenarbeit und Rettung
+ mit verstellbaren Belüftungsöffnungen,
+ 6-Punkt-Textilaufhängung,
+ CenterFit-Einstellsystem.

Vertex ST

geschlossene Helmschale
+ Schutz gegen Aufprall und herabfallende Objekte,
+ Schutz vor elektrischer Gefährdung,
+ Schutz vor Spritzern aus schmelzflüssigem Metall,
+ 6-Punkt-Textilaufhängung,
+ CenterFit-Einstellsystem.

Helme online kaufen

Grundlage für die Auswahl und das Tragen von persönlicher Schutzausrüstung, wie Helmen, ist die nach den Vorschriften § 4 und § 5 des Arbeitsschutzgesetzes durchzuführende Gefährdungsbeurteilung. Im Rahmen dieser Beurteilung ist die Art und der Umfang der Gefährdung für die der Gefahr ausgesetzte Person zu ermitteln. Dabei sind insbesondere Gefährdungen durch herabfallende Gegenstände, Anstoßen an Gegenständen, pendelnde Gegenstände, umfallende Gegenstände und wegfliegende Gegenstände zu berücksichtigen.

Gemäß § 2 der PSA-Benutzungsverordnung dürfen Industrieschutzhelme nur dann eingesetzt werden, wenn sie über eine CE-Kennzeichnung und eine Konformitätserklärung verfügen. Auf Industrieschutzhelme dürfen keine Anstriche, Lösemittel, Kleber oder Etiketten aufgebracht werden, es sei denn, es wird vom Hersteller ausdrücklich erlaubt.

Von den Industrieschutzhelmen sind sogenannte Industrie-Anstoßkappen beim Kauf zu unterscheiden. Während Industrieschutzhelme gegen ein breites Feld an Gefährdungen schützen, sind die Industrie-Anstoßkappen dazu gedacht, den Kopf gegen Stöße an harte, feststehende Gegenstände zu schützen. Industrie-Anstoßkappen dürfen daher nicht als Industrieschutzhelme verwendet werden.

Üblicherweise sind Industrieschutzhelme nicht für den Schutz bei Absturz ausgelegt. Das Problem sind hier insbesondere die Kinnriemen, die schon bei Belastungen von 150 N bis 250 N öffnen, um das Strangulationsrisiko zu reduzieren. Dadurch können diese Helme unter Umständen im Absturzfall vom Kopf gerissen werden. Industrieschutzhelme für Arbeiten in der Höhe sind in der Regel mit Gabelkinnriemen ausgestattet, die über eine höher Bruchlast verfügen.

Helme, die sichtbare Schäden aufweisen, dürfen nicht mehr eingesetzt werden. Das gleiche gilt für Industrieschutzhelme, die einem festen Schlag ausgesetzt oder die bei einem Unfall hohen Belastungen ausgesetzt waren. Bitte beachten Sie, dass sich die Schutzfunktion der Helme mit zunehmendem Alter verringert. Insbesondere Witterungseinflüsse und UV-Strahlen können den Helmen zusetzen. Helme aus thermoplastischem Kunststoff sollten nach 4 Jahren und solche aus duroplastischem Kunststoff nach spätestens 8 Jahren abgelegt werden.

Für Helme aus nicht glasfaserverstärktem Kunststoff kann der sogenannte „Knacktest“ durchgeführt werden. Er dient einer groben Einschätzung darüber, ob die Helmschalen bereits versprödet sind. Um diesen Test durchzuführen, wird ein Ohr auf den Helm gelegt und die Helmschale mit den Händen leicht seitlich eingedrückt. Falls man Knister- oder Knackgeräusche hört, so ist der Helm abzulegen.

Falls Sie Fragen zum Thema Industrieschutzhelme haben oder eine individuelle Beratung beim Kaufen benötigen, so würden wir uns über Ihren Anruf freuen: 08663/800 122.

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