Elektrokettenzüge 60 kg - 50 t

Elektrokettenzug Kito EQ
Tragfähigkeit: 125 bis 1.000 kg
+ Frequenzumrichter inklusive,
+ "No-load High-speed" Funktion,
+ 380-460 V, 50 Hz, dreiphasig.
Top Preis-Leistungsverhältnis
ab 1.137,00 €
Elektrokettenzug LIFTKET STAR SL
Tragfähigkeit: 125 bis 5.000 kg
+ Zwei Hubgeschwindigkeiten,
+ Made in Germany,
+ 380-415 V, 50 Hz, dreiphasig.
Kurze Lieferzeit
ab 1.158,00 €
Elektrokettenzug HADEF 62/05
Tragfähigkeit: 125 bis 2.000 kg
+ Geräteschutz durch Rutschkupplung,
+ geringes Gewicht,
+ 400 V, 50 Hz, direktgesteuert.
ab 1.241,00 €
Elektrokettenzug KITO ER2
Tragfähigkeit: 125 bis 20.000 kg
+ Schütz- bzw. Frequenzumrichtersteuerung,
+ Rutschkupplung aus Karbon,
+ 400 V, 50 Hz, dreiphasig.
ab 1.400,00 €
Elektrokettenzug KITO CDER2
Tragfähigkeit: 125 kg und 250 kg
+ Mit Zylinderhandgriffsteuerung,
+ mit elektromagnetischer Bremse,
+ 400 V, 50 Hz, dreiphasig.
ab 2.593,00 €
Elektrokettenzug HADEF 28/06 E
Tragfähigkeit: 500 kg bis 40.000 kg
+ Verkürzte Bauart,
+ mit Schützsteuerung,
+ 400 V, 50 Hz, dreiphasig.
ab 4.815,00 €
Elektrokettenzug HADEF 29/06 E
Tragfähigkeit: 1.000 kg bis 50.000 kg
+ extrem kurze Bauart,
+ mit Schützsteuerung,
+ 400 V, 50 Hz, dreiphasig.
ab 8.838,00 €
Batteriekettenzug DELTA DBH
Tragfähigkeit: 250 kg und 500 kg
+ Mit Rutschkupplung und mechanischer Bremse,
+ inkl. Ersatzakku und Schnellladegerät,
+ einfache Handhabung und Transportfähigkeit.
ab 1.182,00 €
Elektrokettenzug KITO ED
Tragfähigkeit: 60 bis 480 kg
+ Mit einfacher oder zweifacher Hubgeschwindigkeit,
+ mit Schützsteuerung,
+ 230 V, 50 Hz, einphasig.
ab 1.129,00 €
Elektrokettenzug KITO EDC
Tragfähigkeit: 60 kg und 240 kg
+ Mit Zylinderhandgriffsteuerung,
+ mit Rutschkupplung,
+ 230 V, 50 Hz, einphasig.
ab 1.788,00 €
Elektrokettenzug KITO EQS
Tragfähigkeit: 500 kg und 1.000 kg
+ Zweifache Hubgeschwindigkeit,
+ mit Zylinderankerbremse,
+ 220-240 V, 50 Hz, einphasig.
ab 2.046,00 €

Elektrokettenzug & E-Kettenzug 230V – 400V

ElektrokettenzugElektrokettenzüge können mit wenig Platzbedarf schwere Lasten sicher und schnell heben und befördern. Was durch Handarbeit und viel Kraft bewegt werden müsste, übernimmt bei einem Elektrokettenzug der elektrisch angetriebene Motor. RO-TECH bietet im Online-Shop eine große Auswahl an verschiedenen Modellen, um Lasten bis zu 50.000 kg zu bewegen.

Mit ergänzenden Komponenten wie beispielsweise Hängebahnsystemen oder Fahrwerken können Elektrokettenzüge zu leistungsfähigen Kransystemen kombiniert werden. Darüber hinaus bieten wir eine große Auswahl an Elektrokettenzügen für spezielle Anforderungen wie beispielsweise ATEX, die Lebensmittelindustrie oder für den Bühnenbetrieb zugelassene Elektrokettenzüge.

Die Konfiguration und Ausstattung der Elektrokettenzüge lässt sich genau an ihre Anforderungen anpassen: Verschiedene Steuerungsarten, Aufhängungen, Hubhöhen, uvm. stehen hier zur Auswahl.

Aufbau und Funktionsweise von Elektrokettenzügen

Elektrokettenzüge setzen sich in der Regel aus folgenden Komponenten zusammen:

  • Hubmotor mit Hubbremse,
  • Getriebe mit Rutschkupplung,
  • Kettennuss,
  • Kettenführung,
  • Kette mit Haken.

Darüber hinaus kommen je nach Hersteller und Modell weitere Komponenten wie Steuerungselektronik, Steuerflasche, Funksteuerung, zusätzliche Sicherheitsmechanismen und Kettenbehälter zum Einsatz.

Mit Hilfe eines Getriebes wird eine Reduzierung der Drehzahl des Hubmotors zur Antriebswelle erreicht. Die an der Antriebswelle montierte Kettennuss sorgt für eine formschlüssige Verbindung zur Hubkette.

Bei den Hubmotoren lassen sich mehrere Typen unterscheiden: Während der frequenzgeregelte Motor das stufenlose Regeln der Hubgeschwindigkeit ermöglicht, bietet ein Standardmotor nur eine Hubgeschwindigkeit. Ein polumschaltbarer Motor ermöglicht, zwischen zwei Hubgeschwindigkeiten zu wählen.

Die Hubkette ist an einem Ende mit einem Sicherheitslasthaken mit Sicherungsfalle ausgestattet, um Lasten auszunehmen.

Einsatzgebiete von Elektrokettenzügen

Der Einsatz als Hebezeug an Krananlagen und Trägersystemen und die Unterstützung von Montagearbeiten sind die häufigsten Einsatzgebiete von Elektrokettenzügen. Oftmals kommen aber auch stationär montierte Elektrokettenzüge in der Produktion zum Einsatz. Darüber hinaus werden Elektrokettenzüge in Bereichen mit besonderen Anforderungen eingesetzt. Beispielhaft seien hier genannt:

  • ATEX: Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen stehen spezielle Elektrokettenzüge, die die einschlägigen EU-Richtlinien erfüllen, zur Auswahl.
  • Lebensmittel & Pharma: Sowohl bei der Produktion von Lebensmitteln, als auch bei der Produktion von Pharmaprodukten, gibt es hohe Anforderungen an Hygiene, Reinheit und Sicherheit. Bei den sogenannten „Food Grade“-Elektrokettenzügen handelt es sich in der Regel um bewährte konventionelle Modelle, die für den Einsatz in der Lebensmittel- bzw. Pharmaproduktion speziell konditioniert wurden.
  • Bühneneinsatz: Für den Einsatz im Bühnenbereich und generell in der Veranstaltungstechnik werden Elektrokettenzüge eingesetzt, die den Anforderungen der DGUV Vorschrift 17 (früher BGV C1) entsprechen. Winden mit einer solchen Zulassung dürfen auch dort eingesetzt werden, wo sich Personen unter schwebenden Lasten aufhalten.
  • Mobil: Für den mobilen Einsatz, beispielsweise für Montagearbeiten, eignen sich besonders leichtgewichtigere Elektrokettenzüge, die auch in 230 V-Ausführungen erhältlich sind. Seit kurzem bieten wir auch akkubetriebene Elektrokettenzüge speziell für den mobilen Einsatz an, die über eine Tragfähigkeit von maximal 250 kg oder 500 kg verfügen.

Neben den Elektrokettenzügen werden auch Kettenzüge mit Druckluftantrieb angeboten. Alle Modelle sind EX-zugelassen, andere eignen sich zum Beispiel für den Einsatz unter Wasser.

Aufhängung von Elektrokettenzügen

Bei der Aufhängung von Elektrokettenzügen unterscheidet man zwischen der stationären Aufhängung und der Aufhängung mit Fahrwerk.

Stationäre Aufhängung: Bei der stationären Aufhängung von Elektrokettenzügen können Lasten ausschließlich vertikal bewegt werden, d.h. anheben und absenken. Zur Aufhängung ist am Elektrokettenzug eine Aufhängeöse, auch Bügelaufhängung genannt, oder ein Aufhängehaken, auch Oberhaken genannt, vorgesehen.

ÖsenaufhängungHakenaufhängung

Elektrokettenzüge mit Oberhaken können auch an Fahrwerke angeschlagen werden.

Aufhängung mit Fahrwerk: Der Einsatz von Fahrwerken erlaubt, zusätzlich zur vertikalen Bewegung der Last, das Bewegen von Lasten in der Horizontalen. Dadurch lassen sich Elektrokettenzüge zu effizienten Kransystemen erweitern.

Fahrwerke werden von den meisten Herstellern in zwei Größen für die unterschiedlichen Flanschbreiten der Trägerschienen angeboten.

Flanschbreite

  • Rollfahrwerk: Bei Rollfahrwerken erfolgt die horizontale Bewegung der Last durch Drücken oder Ziehen an der Last. Sie kommen dort zum Einsatz, wo neben einer Hubbewegung eine Fahrbewegung linear zum Träger ausgeführt werden soll. Rollfahrwerke eignen sich für Lasten mit geringem Gewicht. Ab Lasten von mehr als 1 t empfehlen wir in der Regel den Einsatz von Haspel- oder Elektrofahrwerken.

    Rollfahrwerk
  • Haspelfahrwerk: Beim Haspelfahrwerk treibt eine endlose Bedienkette, die sogenannte Haspelkette, ein Handkettenrad an, das über ein Getriebe für den Fahrantrieb entlang der Schiene sorgt. Der Vorteil von Haspelfahrwerken ist die genaue Positionierung von Lasten. Haspelfahrwerke eignen sich für kürzere Fahrwege. Haspelfahrwerke werden in der Regel bis zu einer maximalen Tragfähigkeit von 5 t angeboten. Für schwerere Lasten empfiehlt sich der Einsatz von Elektrofahrwerken.

    Haspelfahrwerk
  • Elektrofahrwerk (Motorfahrwerk): Die Kombination aus Elektrokettenzug und Elektrofahrwerk erlaubt das Heben und Bewegen von Lasten ohne körperlichen Einsatz. Dies ermöglicht das Bewegen von sehr schweren Lasten und erhöht gleichzeitig die Sicherheit, da bei der Bedienung ein größerer Abstand zur Last möglich ist. Die im Elektrofahrwerk integrierten Bremsen ermöglichen das punktgenaue Positionieren der Last und verhindern unbeabsichtigtes Wegrollen. Der Einsatz von Sicherheitsfunksteuerungen die sowohl die Bedienung des Fahrwerks als auch des Elektrokettenzugs erlauben, erhöhen den Bedienkomfort und die Arbeitssicherheit zusätzlich.

    Motorfahrwerk
  • Luftdruckfahrwerk: Unter speziellen Arbeitsbedingungen, z.B. EX, kann der Einsatz von luftdruckbetriebenen Fahrwerken angezeigt sein.

Tragfähigkeit von Elektrokettenzügen

Welche Lasten möchten Sie mit dem Gerät heben? Im Online-Shop finden Sie kleine Modelle mit Tragfähigkeiten von 60 kg bis zu Modellen mit 50 t maximaler Traglast.

Beachten Sie bei beim Kauf Ihres Elektrokettenzugs, dass die maximale Tragfähgigkeit niemals überschritten werden darf.

Hub und Länge der Lastkette

Unter „Hub“ wird per Definition der Weg verstanden, den die Last zurücklegen soll. Der Hub ist deshalb der Ausgangspunkt bei der Bestimmung der Länge der Lastkette.

Bei Elektrokettenzügen ist zur Bestimmung der benötigten Kettenlänge einerseits der Ketteneinlauf am Elektrokettenzug relevant, zum anderen die Dimensionierung des Hakens und der Punkt der Lastaufnahme am Haken.

Schließlich sind bei der Auswahl der Kettenlänge auch die Aufhängehöhe und eventuell vorhandene Vertiefungen wie beispielsweise Wartungsgruben oder Kellergeschosse zu berücksichtigen. Üblicherweise werden die Kettenlängen so ausgelegt, dass der Haken bis zum Boden gesenkt werden kann.

Steuerung von Elektrokettenzügen

Die Steuerung des Elektromotors kann direkt, über eine Schützsteuerung oder mittels Frequenzumrichtersteuerung erfolgen.

  • Direktsteuerung: Bei der Direktsteuerung liegt die Netzspannung am Steuergerät des Elektrokettenzugs an. Durch den Bedienvorgang werden im Steuergerät die Phasen gedreht, um die Bewegungsrichtung des Motors umzukehren.
  • Schützsteuerung: Bei der sogenannten Schützsteuerung wird durch den kombinierten Einsatz von Schützen und Transformatoren die Phasenumkehr erreicht. Der Vorteil der Schützsteuerung ist, dass nur eine geringe Spannung von z.B. 24 V oder 48V am Steuergerät anliegt. Dies erhöht die Arbeitssicherheit.
  • Frequenzumrichtersteuerung: Frequenumrichtersteuerungen erlauben neben ruckfreiem Beschleunigen und Bremsen des Bewegungsvorganges je nach Konfiguration eine stufenlose, dynamische Einstellung der Bewegungsgeschwindigkeit. Auch das punktgenaue Platzieren der Last wird durch die Frequenzumrichtersteuerung erleichtert.

 

Bei den Bediengeräten werden je nach Einsatzzweck verschiedene Lösungen eingesetzt.

  • Steuerflasche: Am häufigsten werden sogenannte Steuerflaschen eingesetzt. Steuerflaschen verfügen mindestens über die Schalter Auf, Ab und Not-Aus. Falls der Elektrokettenzug in Kombination mit einem Elektrofahrwerk eingesetzt wird, so befinden sich auf der Steuerflasche darüber hinaus Taster zur Bewegungssteuerung des Elektrofahrwerks.
  • Sicherheitsfunksteuerung: Sicherheitsfunksteuerungen ermöglichen das komfortable Bedienen des Elektrokettenzugs aus sicherer Entfernung. Ähnlich wie bei der Steuerflasche ist es auch bei der Sicherheitsfernsteuerung möglich, sowohl Elektrokettenzug als auch Motorfahrwerk zu steuern.
  • Zylinderhandgriffsteuerung: Zylinderhandgriffsteuerungen werden oft in der Handhabungstechnik, z.B. in der Produktion, eingesetzt. So kann gegebenenfalls mit Hilfe eines am Zylinderhandgriff verbauten Potentiometers die Bewegungsgeschwindikeit stufenlos eingestellt werden. Die Bewegung der Last wird vom Bediener mit einer Hand am Zylinderhandgriff gesteuert.
  • Steuerungskasten: Neben den oben beschriebenen mobilen Steuergeräten kommen bei fest installierten Elektrokettenzügen auch an die Wand montierte Steuerungskästen mit entsprechenden Drucktasten zum Einsatz.

Stromversorgung von Elektrokettenzügen

Aufgrund der großen Leistungsfähigkeit von Drehstrommotoren werden Elektrokettenzüge mit 400 Volt (3 Phasen) am häufigsten eingesetzt. Auch deshalb gibt es für diese Elektrokettenzüge die größte Auswahl am Markt.

Der Vorteil von Elektrokettenzügen mit 230 V Wechselstrom (eine Phase) ist, dass sie sich nahezu überall installieren lassen, da man auf das üblicherweise vorhandene Lichtstromnetz zurückgreifen kann. Allerdings sind sehr hohe Traglasten bei diesen Elektrokettenzügen nicht realisierbar. Der KITO EQS mit 230 V wird mit einer maximalen Tragfähigkeit bis 1.000 kg angeboten, während bei Elektrokettenzügen mit 400 V Betriebsspannung maximale Tragfähigkeiten bis 50 t lieferbar sind.

Darüber hinaus liefern wir seit kurzem auch Elektrokettenzüge mit Akkubetrieb bis zu einer Traglast von 500 kg. Diese eignen sich hervorragend für Montagearbeiten.

Checkliste: Was ist beim Kauf zu eines Elektrokettenzugs zu beachten?

  • Tragfähigkeit: Welche Lasten sollen bewegt werden? Bitte planen Sie die Traglast großzügig ein, um auf neue Anwendungsfälle flexibel reagieren zu können.
  • Aufhängung: Hier unterscheidet man zwischen stationärer Aufhängung mittels Oberhaken oder Aufhängeöse und Aufhängung mit Fahrwerk (Roll-, Haspel- oder Elektrofahrwerk).
  • Hubhöhe: Von der Hubhöhe hängt die benötigte Länge der Lastkette ab. Bitte beachten Sie die Aufhängehöhe des Elektrokettenzugs und eventuelle Vertiefungen, wie beispielsweise Wartungsgruben.
  • Steuerung: Standardmäßig sind die meisten Elektrokettenzüge mit einer Hängesteuerflasche ausgestattet. Alternativ bieten sich Sicherheitsfunktsteuerungen an. Bei der Motorsteuerung unterscheidet man zwischen der Direktsteuerung und den technisch hochwertigeren Schütz- und Frequenzumrichtersteuerungen. Frequenzumrichtersteuerungen erlauben je nach Ausführung das stufenlose Regeln der Hub- und Senkgeschwindigkeit.
  • Geschwindigkeit & Strangzahl: Je nach Modell werden eine, zwei oder stufenlos verstellbare Hub- und Senkgeschwindigkeiten angeboten. Zur genauen Positionierung von Lasten empfiehlt sich der Einsatz von Elektrokettenzügen mit zwei Geschwindigkeiten. 1-strängige Kettenzüge sind zu bevorzugen, da sich dies positiv auf die Lebensdauer der Lastkette auswirkt.
  • Einsatzgebiet: Abhängig vom Einsatzgebiet, der Art der zu bewegenden Lasten und der Einsatzumgebung ergeben sich sowohl aus technischer, als auch rechtlicher Sicht unterschiedliche Anforderungen an den Elektrokettenzug. So können beispielsweise im Rahmen des Arbeitsschutzes je nach Anwendungsfall unterschiedliche Normen aus den DGUV Anwendung finden. Für besondere Einsatzumgebungen wie im Lebensmittel- und Pharmabereich stehen entsprechende Modelle zur Auswahl. Gleiches gilt für explosionsgeschützte Bereiche.

Erstklassige E-Kettenzüge namhafter Hersteller

Bei RO-TECH erhalten Sie eine Auswahl qualitativ hochwertiger Geräte mit technischen Vorteilen und langer Lebensdauer. RO-TECH setzt auf Top-Qualität mit zuverlässigen Herstellern wie KITO, DEMAG, HADEF oder LIFTKET. Top-Qualität erhalten Sie nur von zuverlässigen Herstellern. Elektrokettenzüge folgender Hersteller werden im RO-TECH Shop angeboten:

KITO

Seit mehr als 80 Jahren stellt das japanische Unternehmen KITO hochwertige Hebezeuge her. Von der Entwicklung über die Produktion und einen anschließenden Service steht höchste Qualität im Vordergrund. Die Elektrokettenzüge von KITO wurden für extreme Bedingungen konzipiert und unterliegen internationalen Sicherheitsstandards. Als KITO Premium-Händler kann RO-TECH die gesamte Bandbreite an Produkten und dazugehörigen Services wie Gewährleistung, Wartung und Prüfung anbieten.

HADEF

Das Unternehmen steht weltweit für hochwertige Hebezeuge. Die ersten Modelle wurden bereits im Jahre 1904 auf den Markt gebracht. Durch stetige Weiterentwicklung und den Einsatz neuer Technologien sind Hebezeuge für höchste Ansprüche erhältlich. Mit einem HADEF Kettenzug entscheiden Sie sich für Top-Qualität bei zuverlässiger Anwendung. HADEF liefert Sonderkettenzüge mit extrem kurzen Bauhöhen, wenn räumliche Gegebenheiten dies erfordern.

LIFTKET

In über 65 Ländern vertrauen Kunden dem deutschen Unternehmen in Bezug auf hochwertige Hebezeuge. Alle Geräte werden im Herzen von Deutschland von mehr als 300 Mitarbeitern entwickelt, produziert und letztendlich weltweit versendet. Zum Einsatz kommen die Liftket Kettenzüge in jeder erdenklichen Situation.

FAQ

Wie werden die Ketten von Elektrokettenzügen gepflegt?

Die regelmäßige Pflege der eingesetzten Ketten erhöht die Langlebigkeit und Sicherheit. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl an Schmierstoffen zur Schmierung und Pflege von Hebezeugketten:

  • Stabylan 2001 (Fuchs Lubritech GmbH): Schmierstoff mit mittlerer Viskosität für eine breite Anwendungspalette, der auch die Ketten vor Korrosion schützt.
  • Optimol Viscogen KL300 (Castrol Industrie GmbH): Dieser Schmierstoff kann als Spray aufgesprüht werden und verfügt dementsprechend über eine hohe Viskosität. Leistungsfähiger Schmierstoff für staubfreie Umgebungen.
  • Ceplattyn 300 (Fuchs Lubritech GmbH): Bei Ceplattyn 300 handelt es sich um ein Trockenschmiermittel, das in kurzer Zeit an der Luft trocknet und einen staubabweisenden Festschmierstofffilm ausbildet. Es ist für den Einsatz in staubiger Umgebung geeignet.
  • Klüberoil 4UH 1-1500 (Klüber Lubrication München GmbH): Dieser Schmierstoff entspricht dem deutschen Lebensmittel- und Bedarfsgegenstände-Gesetz.

Was sagt die Triebwerksgruppe aus?

Die „Europäische Vereinigung der Förder- und Lagertechnik“ (abgekürzt „FEM“, nach franz. „Fédération Européenne de la Manutention“) und die ISO haben eine Klassifizierung entwickelt, die es ermöglicht Angaben über die theoretische Lebensdauer von Elektrokettenzügen zu machen.

Die Klassifizierung nach FEM 9.511 umfasst die Triebwerksgruppen 1Dm bis 5m. Die Klassifizierung nach ISO umfasst M1 bis M8. Die Klassifizierungen nach FEM und ISO entsprechen einander.  So gilt z.B. 1Dm nach FEM = M1 nach ISO. Aus diesem Grund findet man in der Praxis häufig kombinierte Angaben in dieser Form: „Triebwerksgruppe FEM/ISO: 1Dm/M1“.

Nach den der Klassifizierung zugrunde liegenden Berechnungsverfahren, ergibt sich die theoretische Nutzungsdauer eines Elektrokettenzugs unter anderem aus den zugrunde gelegten Laufzeiten und den zu bewegenden Lasten.

Auf Basis der angegebenen Triebwerksgruppe ergibt sich die theoretische Nutzungsdauer:

 Triebwerksgruppe FEM / ISO  Theoretische Nutzungsdauer in Stunden 
1Dm / M1 100 h
1Cm / M2 200 h
1Bm / M3 400 h
1Am / M4 800 h
2m / M5 1.600 h
3m / M6 3.200 h
4m / M7 6.300 h
5m / M8 12.500 h

Im Rahmen der jährlichen UVV-Prüfung wird ermittelt welche Restnutzungsdauer aufgrund der tatsächlichen Nutzung des Elektrokettenzugs zur Verfügung steht und welcher Anteil der theoretischen Nutzungsdauer bereits verbraucht ist.

Nach Ablauf der theoretischen Nutzungsdauer ist das Hebezeug außer Betrieb zu nehmen. Eine Generalüberholung ist möglich, ist aber aus wirtschaftlichen Gründen meist nicht sinnvoll. Ein Ersatz durch ein aktuelles Hebezug ist hier meist empfehlenswert.

Was sagt die Einschaltdauer aus?

Im Rahmen der technischen Spezifikation von Elektrokettenzügen wird regelmäßig die sogenannte Einschaltdauer, abgekürzt „ED“, angegeben. Die Angabe der Einschaltdauer erfolgt als Prozentwert und gibt das Verhältnis zwischen Betriebszeit und der Summe aus Betriebszeit und Stillstandzeit an.

Die Einschaltdauer hängt mit der erlaubten Erwärmung des Antriebsmotors zusammen. Ist auf dem Motortypenschild z.B ED=40% angegeben, entspricht dies einer Einschaltdauer von 4 Minuten unter Last. Anschließend muss der Motor 6 Minuten (möglichst im Leerlauf) abkühlen.

Gibt es für Elektrokettenzüge eine Prüfungspflicht?

Für Elektrokettenzüge gilt, wie für alle Hebezeuge, die im gewerblichen Bereich eingesetzt werden, die Verpflichtung, eine regelmäßige Prüfung durchzuführen. Diese wiederkehrende Prüfung nach DGUV, auch UVV-Prüfung genannt, ist von Sachkundigen bzw. befähigten Personen durchzuführen und entsprechend zu dokumentieren.

In der Regel sind Elektrokettenzüge einer jährlichen Prüfung zu unterziehen, je nach Einsatzbedingungen auch in kürzeren Intervallen.

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